Netzwerk: Warum?

Warum ein Netzwerk?
In der Schweiz engagieren sich zahlreiche Organisationen für Suffizienz – Gemeinden, NGOs, Forschungseinrichtungen, Stiftungen und Fachverbände. Viele davon arbeiten an denselben Zielen, oft jedoch ohne strukturierten Austausch oder gemeinsame Plattform. Diese Fragmentierung war der Ausgangspunkt für das Projekt „Netzwerk Suffizienz Schweiz“.
Ziel ist es, diese Kräfte zu bündeln, Synergien zu fördern und die Umsetzung suffizienzorientierter Massnahmen auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene zu beschleunigen. Das Netzwerk schafft Raum für Kooperation, Lernen und gemeinsame Umsetzung – über Sprachregionen, Disziplinen und Organisationen hinweg.
Die Konsultation brachte zentrale Erkenntnisse hervor:
Suffizienz braucht Kooperation
Viele Akteur:innen verfolgen ähnliche Ziele, aber in unterschiedlichen Kontexten – Gemeinden, NGOs, Wissenschaft.
→ Das Netzwerk verknüpft diese Initiativen, damit Synergien entstehen und Doppelarbeit vermieden wird.
Bedürfnisse der Gemeinden sind zentral
Kommunen benötigen:
- Legitimität, um Suffizienzmassnahmen politisch zu verankern,
- Wissensressourcen und praktische Beispiele,
- Unterstützung bei der Umsetzung in der Praxis.
→ Das Netzwerk entwickelt ein Massnahmenverzeichnis, fördert Austausch und stellt Expert:innenwissen bereit.
Von der Information zur Aktion
Ein „Netzwerk“ darf kein starres Gebilde sein. Die Teilnehmenden betonten, dass Suffizienz kollektives Handeln und gegenseitige Unterstützung verlangt.
→ Das Netzwerk versteht sich heute als offenen, lernenden und fluiden Zusammenschluss, der sich stetig weiterentwickelt und gemeinsame Projekte sowie Pilotmassnahmen fördert.
Wie sich diese Idee entwickelte:


